Heute möchte ich euch eine großartige Pflanze der Naturheilkunde näher bringen.

Zum ersten mal erblüht er in meinem Garten und er erfüllt mein Herz mit Licht, Wärme und purer Lebenskraft.

Ich spreche vom Alant, er zeigt uns den Aspekt zur  Sonne und war früher in allen Bauerngärten zu finden.

Auch im Kräuterbündel bildete er gemeinsam mit der Königskerze den Mittelpunkt, so wie unsere Sonne, alles dreht sich um sie. Rund um die zwei Kräuter wurden noch andere Sommerkräuter gebunden und am großen Frauentag am 15. August wurden die Bündel gesegnet. Im Haus oder Stall aufgehängt sollten diese Kräuter unsere Vorfahren vor Krankheit und Blitz schützen.

In vielen Überlieferungen können wir von der besonderen Heilkraft des Alant lesen.

Hippokrates erwähnte die Wurzel lobend bei Unterleibsbeschwerden der Frau. Weiters fanden die Wurzel und die Blätter Verwendung bei  Beschwerden der Lunge, Husten, Bronchitis und bei Magen und Darmleiden.

Vom feinstofflichen bringt er mich in meine Mitte, er vermittelt mir Kraft und Dynamik und dann ist es leicht mich abzugrenzen und stopp zu sagen.
Wer über meine Grenzen geht verbrennt sich die Finger.

Dazu mache ich mir eine Blütenessenz, diese kann ich über mich sprühen, als Deo verwenden oder auf meine Mundschleimhäute.

Und so wird es gemacht:

Die Blüte des Alant gebe ich in ein Glas mit Wasser und stelle es dann für drei Stunden in die Sonne.

Dann wird das Wasser abgefiltert und in Sprühflaschen gefüllt, um es haltbar zu machen gebe ich Salz oder Natron bei.

 

 

 

 

 

Viel Spaß beim Zaubern und nächste Woche erzähle ich euch über die Wilde Möhre.