Gehört in die Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), sie wird auch Gottesheil genannt, da ihr Wirkspektrum sehr breit gefächert ist. Beheimatet ist sie in Europa und Asien und sie erreicht eine Höhe von circa 20 cm. Sie ist ein ausdauerndes Kraut und wichtige Erkennungszeichen sind die behaarten Blätter und die blauvioletten Blüten.
Die Kleine Braunelle findest Du wild wachsend  in Wiesen, im Garten oder auch in Parks und Wäldern.

Früher wurde die kleine Braunelle erfolgreich bei der gefürchteten Bräune Krankheit eingesetzt, dabei handelt es sich um die sogenannte Diphtherie.

Sie hat eine lange Tradition in der Volksheilkunde als Wundkraut und so wird sie auch heute in Salben verarbeitet.
Als Mundwasser, bei entzündlichen Prozessen im Mund- oder Rachenbereich und bei Zahnfleischbluten kann sie als Tee zum Gurgeln verwendet werden.

Den Aspekt zum Auge zeigen uns die Fotos ganz deutlich und so kommt sie äußerlich als Auflage  bei Augenleiden zum Zug.

Und so wird’s gemacht:

Mach einen Tee mit der Kleinen Braunelle und tauche in den handwarmen Tee ein Baumwolltuch, das legst Du dann auf Deine geschlossenen Augen auf und entspannst Dich.

Du wirst sehr schnell merken, wie gut das tut.

Guten Durchblick und nächste Woche erzähle ich Euch vom Seifenkraut.