Die Karde ist eine zweijährige Pflanze, im ersten Jahr kannst Du ihre Grundblätter erkennen. Im zweiten Jahr kannst Du den Stängel und die Blüte sehen. Die Blüte hat viele Stacheln und ein lila Blütenkreis macht sie zu einer besonderen Augenweide. Die gegenständigen Blätter zeigen Dir, an der Blattunterseite ebenso wie am Stängel, Stacheln. Die Blätter sind zusammengewachsen und bilden Trichter, in dem sehr gut Wasser gespeichert werden kann. Die Karde kann bis zu zwei Meter groß werden und zählt nicht zu den Disteln

Die Blütenköpfe der Weberkarde wurden zum Kämmen ungesponnener Wolle verwendet.
Gewebtes Tuch wurde ebenso mit den Blütenköpfen der Weberkarde aufgeraut, daher stammt auch ihr Name.

Wichtige Inhaltsstoffe sind: Bitterstoffe, Saponine, Kalium, Inulin, Iridoide

Die Römer verehrten die Karde sehr, sie bezeichneten sie als „Waschbecken der Venus“. Das in den Trichter der Blätter gesammelt Wasser wurde als Schönheitselixier verwendet. Es soll gegen Altersflecken und Sommersprossen helfen.
Die Karde ist im Buch von Wolf-Dieter Storl „Borreliose natürlich heilen“ gut beschrieben.

Äusserlich kann man Abkochungen aus der Kardenwurzel oder die verdünnte Tinktur gegen verschiedene Hautirritationen verwenden.

Mir zeigt sie einen sehr starken marshaften Aspekt und daher erscheint sie mir als außerordentlich wehrhaft.

Ich zaubere aus der Herbstwurzel eine Urtinktur und braucht dann mal mein Immunsystem Stärke oder mein Blut Reinigung gebe ich ein paar Tropfen davon in Wasser und trinke es.

Zum Wurzelgraben und Urtinktur herstellen erzähle ich im mehr Herbst.

Und nächste Woche berichte ich von der Braunelle.

Hier seht ihr die „Wilde Karde“ im Frühling – Sommer – Herbst und Winter